Die Wohngruppe des Mädchenprojektes liegt in der Nähe von Turón, ca. 80 km von Almeria entfernt. Der abgelegene Ort bietet den Mädchen größtmöglichen Schutz sowie eine ruhige und reizarme Umgebung.

 

Los Maximos und das gleichnamige Projekt ist ein sogenanntes Cortijada, eine Ansiedlung mehrerer, ehemals landwirtschaftlich genutzter, Gebäude. Der Strom wird selbst erzeugt, das Wasser größtenteils der eigenen Quelle entnommen.

 

 

Die Gruppe mit maximal vier Mädchen, die jeweils über ein eigenes Zimmer und Bad verfügen, bietet viel Raum für intensive Betreuungsangebote und Gespräche.

 

Die Betreuerinnen haben so die Möglichkeit, auf die individuellen Bedürfnisse der Mädchen einzugehen und mädchenspezifische Themen zu bearbeiten. Die Jugendlichen werden hier durch ein eng strukturiertes Tagesprogramm begleitet, welches ebenso die projektorientierte Freizeitgestaltung beinhaltet. An den Vormittagen bestreiten die Mädchen die Schule und werden dabei intensiv von den Betreuerinnen unterstützt und motiviert.

 

Zur projektorientierten Freizeitgestaltung gehören vor allem eine regelmäßige Bewegung, die Betreuung und Pflege der Tiere, das Erlernen einer gesundheitsbewussten Ernährung und das Einüben hauswirtschaftlicher Fähigkeiten. Die Einbindung in verschiedenste Arbeiten am Haus und im Garten ist ein weiteres Element der pädagogischen Arbeit. Dies wird in der Regel schnell und positiv von den Mädchen angenommen.